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Die Geschichte des Zen-
Omori Sogen Roshi (1904-
Omori lehrte über 40 Jahre lang Zen. Er wurde 1948 zum Priester eines kleinen Tempels bei Tokyo und lebte dort mit seiner Frau und drei Kindern. Als Magistrat und Schlichter beim Gericht für zivile Angelegenheiten wurde er über viele Jahre hinweg Zeuge des Wandels der japanischen Gesellschaft. Er lehrte als Professor und President der Hanazono Unversität in Kyoto. Er war Autor von mehr als 20 Büchern, von denen z.B. Ken to Zen auch in der englischen Übersetzung bekannt wurde und von Daisetz Suzuki gelobt wurde. Suzuki schrieb ein Vorwort zu Omoris „Lectures on the Record of Rinzai“.
Omori Sogen erhielt im Oktober 1975 den Titel Rotaishi (Großmeister). Durch diese Kaido-
Sein Stil vereint Zen, Ken, und Sho; also Zen, die Kunst des Schwertes, mit der Kalligraphie. Dieses Training ist körperlich, vital und voller Energie. Omori Roshi unterrichtete sowohl geistliche als auch Laienschüler, und sein Dojo des Zen-
Omori lebte den Gedanken einer universellen Brüderlichkeit, empfangen durch seinen Zen-
Kuwahara Sensei, Schüler und Assistent von Omori Roshi, kam 1984 selbst in den Westen, nach Deutschland, fünf Jahre nach dem ersten, bahnbrechenden Austausch, den Omori Roshi selbst als Leiter einer 50 köpfigen, japanischen Delegation im August 1979 begonnen hatte. Omori führte selbst Schwertkampf vor. Es wurden Kalligraphien ausgestellt, Teeweg, Bogenschiessen und Blumenweg demonstriert. Und eine Gruppe japanischer Mönche erlebte als Gast den Mönchsalltag in Klöstern bei Benediktinern und Trappisten.
Kuwahara Sensei ist der einzige von Omori Roshi autorisierte Lehrer von Hitsuzendo, des von Omori Roshi gegründeten Pinsel-


